InkScape

Wenn Sie mit MS-Word arbeiten und InkScape bisher noch nicht kennen, werden Sie sich umstellen müssen, denn InkScape ist anders - es ist nicht besser oder schlechter als Word sondern einfach nur anders.
Es fängt schon damit an, dass bei einem neuen Arbeitsblatt kein Cursor links oben auf dem Blatt blinkt, dass es keine Ränder gibt, keine Absätze, keine Tabellen ...
Alle diese Dinge helfen dem Word-Nutzer beim Erstellen normaler Texte, schränken ihn aber ein, sobald er etwas anderes machen will.

InkScape gibt dem Nutzer so ziemlich alle Freiheiten, Text und Grafiken beliebig auf dem Blatt anzuordnen und in vielfältiger Weise zu manipulieren, verpflichtet ihn aber gleichzeitig dazu, sich um all die Dinge selbst zu kümmern, die Word sonst erledigt.



Neues Material mit InkScape erstellen

Neue Ausmalaufgaben

nov_2017/boerse.pic/de_am01.jpg

Ausmalaufgaben sind im Prinzip bereits zusammengelegte Puzzles, wobei die Lösung erst dann zu erkennen ist, wenn die richtigen Teile mit Bleistift ausgemalt werden.

Sie finden auf der CD im Ordner \inkscape\ausmalen\!vorlagen etwa 15 InkScape-Dateien mit bereits ›zerlegten‹ Tierfiguren. In den Feldern der Figuren stehen Buchstaben-Zahlen-Kombinationen, die Sie nur noch den Lösungen Ihrer Aufgaben zuordnen müssen.

Für IncScape-Neulinge: Textverarbeitung mit InkScape geht etwa so wie das Arbeiten mit Textfeldern bei Word.

Wenn Ihnen die mitgelieferten Vorlagen nicht ausreichen und Sie wirklich beabsichtigen, einige Stunden in ein ganz neues Arbeitsblatt zu investieren, dann lesen Sie bitte weiter ;-))

Wenn Sie weniger Zeit investieren und sich mit einer einfacheren Version begnügen wollen, klicken Sie bitte hier!

Neue Figuren erzeugen

Mit InkScape kommt man leicht an neue Vektorvorlagen für Ausmalaufgaben, indem man einfach beliebige Bilder aus dem Netz (Ausmalvorlagen, Color-Me, Schattenriss, Silhouette) kopiert, in InkScape einfügt, vektorisiert, das Ergebnis in seine Pfade zerlegt, alle bis auf den größten löscht und bei diesem einen dünnen schwarzen Umriss und keine Füllung einstellt.

Die Ausmalvorlagen der Tauschbörse Unterricht bestehen aus den Umrissen von (meist) Tierfiguren, die mit kurzen Liniensegmenten mehr oder weniger erfolgreich vor dem Auge des Betrachters verborgen wurden. Sie werden erst wieder sichtbar, wenn die richtigen der dabei entstandenen Felder ausgemalt wurden.

  • Öffnen Sie mit InkScape die Datei CD:\inkscape\ausmalen\!start_ausmalaufgaben.svgz mit mehr als 100 Figuren. Speichern Sie die Vorlage gleich wieder unter einem neuen Namen auf Ihrer Festplatte.

  • Lassen Sie sich alle Objekte anzeigen (Drücken Sie nacheinander die Tasten [F1] und ›4‹).

  • Löschen Sie aus der Vorlage alle Tierfiguren bis auf die, die Sie bearbeiten wollen (auswählen und entfernen) bzw. importieren Sie eine andere Umrissfigur.

  • Schieben Sie Ihre Figur etwa in die Mitte des rechteckigen Kastens und drücken Sie wieder die Taste ›4‹.

  • Wählen Sie Ihre Figur aus und vergrößern Sie sie so, dass sie (fast) den Rahmen berührt. Vielleicht drehen Sie die Figur vorher auf die Seite oder auf den Kopf.

  • Entfernen Sie alle Farben/Füllungen und ändern Sie die Linienstärke auf ›0,15mm‹.

  • Wählen Sie das einzelne Liniensegment aus und drücken Sie [Strg-D] (erzeugt eine Kopie). Schieben sie die Kopie links in die Figur hinein.

  • Platzieren Sie das kopierte Liniensegment an eine geeignete Stelle und passen Sie Größe, Kurvenverlauf etc. so an die Ursprungsfigur an, dass ein möglichst großer ›Verdunklungseffekt‹ erzielt wird. Mit [F3] oder besser Strg-Mausrad sollten Sie auf maximale Vergrößerung umschalten, damit man die Stoßkanten später nicht sieht.
    Mit [F2] schalten Sie das Umriss-Tool ein, mit dessen Hilfe Sie die Knoten des Liniensegments beliebig verschieben können. Wenn Sie einen Knoten ausgewählt haben, sollte eine kleine blaue Linie mit einem kleinen Kreis daran auftauchen. Die blaue Linie berührt das Liniensegment im Knoten und verläuft tangential.
    Mit dem Umrisstool können sie Länge und Richtung der blauen Linie (Bézier-Anfasser) verändern, indem Sie den kleinen Kreis bewegen. Das Liniensegment passt sich sofort der neuen Tangente an.
    Falls die Bézier-Anfasser nicht erscheinen, müssen Sie ggf. erst auf den Button ›die Bézier-Anfasser von ausgewählten Knoten anzeigen‹ klicken.
    Schon nach kurzer Zeit wird es Ihnen gelingen, Knoten und Biegung des Liniensegments so einzurichten, dass man selbst bei genauem Hinsehen nicht mehr erkennen kann, dass da estwas ›geflickt‹ wurde.

  • Wiederholen Sie die beiden letzten Schritte so oft, bis man die Figur nicht mehr erkennen kann und genügend Felder zum Ausmalen entstanden sind.

  • Sie können auch Teile der Figur selbst zum Verstecken benutzen:
    • Schieben Sie eine Kopie der Figur ([Strg-D], s.o.) aus dem Kasten heraus auf eine leere Fläche und wählen Sie das Knoten-Werkzeug.
    • Wählen Sie den (die) Knoten aus, an dem der Pfad aufgetrennt werden soll und klicken Sie in der Icon-Leiste auf das entsprechende Knotenwerkzeug.
      Anschließend müssen Sie noch den Pfad mit [Umschalt-Strg-K] zerlegen.
    • Klicken Sie mit der Maus einmal auf eine leere Stelle, dann können Sie abgeschnittene Teile der Figur frei bewegen und verwenden.
  • Schreiben Sie die Lösungen Ihrer Aufgaben in die Felder, die innerhalb der Ursprungsfigur liegen.

  • Schicken Sie mir eine Kopie, denn es wäre schade, wenn Ihre Arbeit nur einer Klasse zugute kommen würde ;-))

Buchstaben als Lösung

Diese Ausmalvorlagen bestehen aus den Umrissen von wenigen Buchstaben oder Ziffern, die aus rechteckigen Stücken zusammengesetzt sind. Sie werden erst wieder sichtbar, wenn mehrere der dabei entstandenen Felder ausgemalt wurden. Der Zeitaufwand, um ein neues Lösungswort zu verstecken, hält sich in Grenzen. Mit ein wenig Übung gelingt das in 15-20 Minuten.

Der Zeitaufwand für den Einbau der Aufgaben entspricht deren Erstellung auf einem ›normalem‹ Arbeitsblatt. Die Verknüpfung mit der Lösungskontrolle lässt sich in wenigen Minuten bewerkstelligen.

  • Öffnen Sie die Datei CD:inkscapeausmalenStart_ausmalaufgaben_Text.svg.

  • Speichern Sie die Vorlage gleich wieder unter einem neuen Namen (…_Loesung.svg).

  • Überlegen Sie sich ein (kurzes) Lösungswort.

  • Verändern Sie die Vorlage so, dass das Lösungswort mit den vorhandenen Rechtecken komplett ausgefüllt wird. Dazu einfach die Rechtecke einzeln anklicken und dann die Breite oder Höhe verändern. Neue Rechtecke erzeugen Sie einfach mit [Strg-D] aus einem vorhandenen, das Sie vorher angeklickt haben.

  • Verändern Sie die Rechtecke ggf. so, dass die Anzahl der Lösungsrechtecke mit der Anzahl Ihrer Aufgaben übereinstimmt.

  • Schieben Sie in jedes Lösungsfeld (grau/farbig) ein Buchstabentripel.

  • Erstellen Sie Ihre Aufgaben mitsamt Lösung.

  • Ersetzen Sie die Buchstabentripel der Lösungsrechtecke durch die Lösungen der einzelnen Aufgaben (Quersumme/letzten drei Ziffern etc).

  • Achten Sie darauf, dass jede Lösung nur einmal vorkommt.

  • Ersetzen Sie die anderen Buchstabentripel durch andere Zahlen und achten Sie auch hier darauf, dass keine Zahl doppelt vorkommt.

  • Speichern Sie Ihre Datei.

  • Speichern Sie die Datei noch einmal unter dem gleichen Namen, allerdings ohne den Zusatz ’_loesung’.

  • Löschen Sie die Lösungen bzw. ersetzen Sie sie durch Unterstriche und färben Sie die Lösungsrechtecke weiß, so dass das Lösungswort nicht mehr zu erkennen ist.





Neue Bandolinos

nov_2017/boerse.pic/bandolino.jpg

Ein Bandolino ist eine längliche Karte mit Aufgaben und Lösungen. An einem Loch ist ein Bindfaden befestigt, der durch die einzelnen Kerben gelegt werden muss, die an jeder Aufgabe bzw. Lösung angebracht sind. Man hält das Bandolino so, dass man die Fragen und Antworten lesen kann, sich das Loch mit der Schnur also links oder oben befindet. Die Schnur wird von hinten durch die Kerbe bei Frage 1 gelegt, dann auf der Vorderseite zur passenden Antwort, hinten wieder zur Aufgabe 2, vorn zur passenden Lösung, hinten zur Frage 3 usw.
Von der letzten Antwort aus wird die Schnur durch die Kerbe ganz rechts bzw, unten gelegt und man ist fertig. Zur Kontrolle dreht man das Bandolino um und sieht, ob die Schnur genau entlang der vorgedruckten Linien aufgewickelt wurde.

  • »Vorlage Din A4« (31.03.2011)
    Die zwölf Textfelder sind jeweils zentrierter Mengentext, der bei der Corel-Version auch vertikal mittig ausgerichtet ist. Die Fragen sind mit f1-f6, die Antworten mit a1-a6 bezeichnet. Die Reihenfolge ist wichtig, damit die Kontrollstreifen auf der Rückseite dazu passen. Ab CorelDRAW v8.0.
    Die Vorlage ist so ausgelegt, dass man das Papier beidseitig bedrucken kann und nach dem Durchschneiden gleich zwei Bandolinos erhält. Voraussetzung ist dafür aber die Verwendung entsprechend dicker Laminierfolie.
    Die InkScape-Vorlage ist weitgehend identisch mit der Corel-Vorlage mit der kleinen Einschränkung, dass der Text der Fragen und Antworten nicht vertikal zentriert ist. Durch Einfügen von entsprechend vielen Leerzeilen vor dem Text und/oder Verändern des Zeilenabstands vor dem Text kann man dieses Manko aber leicht ausgleichen. Auf der CD finden Sie drei weitere Vorlagen mit anderer Anordnung der Antworten.
    ban_vorlage.cdr (CorelDRAW)
    ban_vorlage.zip (InkScape)
  • »Vorlage Din A4 hochkant« (25.04.2014)
    Die 20 Textfelder sind so ausgelegt, dass man links die Aufgaben und rechts die Lösungen unterbringen kann. Die Textelemente der Aufgaben sind linksbündig, die Lösungen rechtsbündig formatiert.
    Die Vorlage ist so ausgelegt, dass man das Papier beidseitig bedrucken kann und nach dem Durchschneiden gleich zwei Bandolinos erhält. Voraussetzung ist dafür aber die Verwendung entsprechend dicker Laminierfolie.
    Die InkScape-Vorlage enthält auf einer zweiten Ebene Hinweise auf die richtigen Lösungen. Vor dem Drucken muss diese Ebene natürlich ausgeblendet/gelöscht werden. Hier ein Beispiel aus dem Bereich Kopfrechnen.
    Auf der CD finden Sie weitere Vorlagen mit anderer Anordnung der Antworten.
    ban_vorlage.cdr (CorelDRAW 20 KByte)
    ban_vorlage_05.zip (InkScape 60 KByte)

Begriffe errechnen

nov_2017/boerse.pic/ber_ma01.jpg

Beim Begriffe errechnen verweist die Lösung jeder Aufgabe auf einen Buchstaben des Lösungswortes in einer 10x10-Matrix. Beim Erstellen des Aufgabenblattes geht es also darum, ein Lösungswort buchstabenweise in die Matrix einzutragen und die Aufgaben so zu konstruieren, dass die Lösungen auf die Koordinaten dieser Buchstaben zeigen.
Wenn Sie die Begriffe ausrichten, gruppieren, verteilen, duplizieren klar mit bestimmten Tätigkeiten assoziieren, sollten Sie mit dieser Anleitung keine Probleme haben.

  • Laden Sie die Vorlage und speichern Sie sie gleich wieder unter einem passenden Namen ab (xxx_Loesung.svg).
  • Wählen Sie das Textwerkzeug (F8) und geben Sie Ihrem Arbeitsblatt einen Titel.
  • Entscheiden Sie sich für ein Lösungswort und ersetzen Sie damit buchstabenweise die 15 Platzhalter ›A‹.
  • Wenn das Lösungswort weniger als 15 Buchstaben hat, löschen Sie die übrigen Platzhalter und verschieben den letzten nach rechts. auf die alte Position der Nummer 15. Damit das Verschieben nur horizontal geschieht, halten Sie die Strg-Taste dabei gedrückt. Wählen Sie alle Platzhalter aus und lassen Sie InkScape den Abstand ausgleichen (verteilen).
  • Legen Sie fest, wie man aus der Lösung an die Koordinaten des Lösungsbuchstaben kommt (Quersumme, Ziffern vor/hinter dem Komma, Zähler/Nenner …) und ändern Sie die Anleitung entsprechend.
  • Erzeugen Sie für jeden Lösungsbuchstaben eine Aufgabe (mit Lösung) und schreiben Sie den zugehörigen Lösungsbuchstaben direkt hinter die Lösung (X).
  • Berechnen Sie die Koordinaten des zugehörigen Lösungsbuchstaben und ersetzen Sie den entsprechenden grauen Buchstaben in der Matrix. Wählen Sie direkt danach das Auswahlwerkzeug und färben Sie den immer noch ausgewählten Buchstaben schwarz.
  • Wiederholen Sie die letzten Schritte mit den anderen Aufgaben. Sie sind fertig, wenn in der Buchstabenmatrix so viele Buchstaben schwarz sind wie Sie Aufgaben haben.
  • Speichern Sie und drucken Sie die Lösung Ihres Arbeitsblattes aus.
  • Speichern Sie die Datei noch einmal (xxx.svg ohne _Loesung).
  • Wählen Sie die durchnummerierten Lösungsbuchstaben mitsamt Nummern aus und lösen Sie die Gruppierungen auf [Umschalt-Strg-G].
  • Markieren Sie jetzt nur die über den Nummern stehenden Buchstaben und löschen Sie sie.
  • Klicken Sie in die Buchstabenmatrix und färben Sie sie schwarz (alle Buchstaben).
  • Löschen Sie bei jeder Aufgabe die Lösung mitsamt Lösungsbuchstaben und ersetzen Sie sie durch eine entsprechend lange Kette aus Unterstrichen. (Nach dem Löschen der ersten Lösung kann man den Unterstrich markieren und über die Zwischenablage über die anderen Lösungen kopieren).
  • (Wenn Sie die Aufgaben in die obere Hälfte des Blattes platzieren konnten:) Markieren Sie das ganze Arbeitsblatt und gruppieren Sie es. Erzeugen Sie eine Kopie [Strg-D] und platzieren Sie sie in der unteren Hälfte.
  • Speichern und drucken Sie Ihr Arbeitsblatt aus.
  • »Vorlage«
    Auf der CD finden Sie weitere Vorlagen.
    15 Aufgaben

Drehquartette (Rechenscheiben)

nov_2017/boerse.pic/rs01.jpg

Drehquartette lassen sich leicht herstellen, wenn man das passende Programm und eine geeignete Vorlage dafür hat. InkScape bietet für die Erstellung solcher Vorlagen richtig gute Werkzeuge.
Damit lassen sich virtuelle Scheiben erzeugen, die man am PC beinahe so ›ausfüllen‹, drehen und verschieben lassen, als hätte man sie als ausgeschnittene Papierscheibe in der Hand.
Das in diesem Zusammenhang wichtige Zauberwort ist ›gruppieren‹ - alle Texte, Linien und die drei Kreise (außen, innen und Zentrum) einer einzelnen Scheibe bilden eine ›Gruppe‹, d.h. man kann sie u.a. zusammen verschieben oder drehen, ohnen dass die Teile der Gruppe ihre relative Position zueinander verändern - halt so wie eine ausgeschnittene Papierscheibe, die man auf dem Schreibtisch verschieben oder verdrehen kann, ohne dass sich die Linien und Texte auf ihr gegeneinander verschieben.
Man kann die virtuellen Scheiben sogar am Bildschirm aufeinanderlegen, d.h. man kann die Gruppen so anordnen, dass sie sich gegenseitig teilweise verdecken und die zusammengehörenden Felder direkt nebeneinander stehen - ideal zum Ausfüllen.

  • Laden Sie aus dem Verzeichnis InkScapeRScheibn Ihrer CD die passende Vorlage und speichern Sie sie gleich wieder unter einem neuen Namen ab. Die einzelnen Scheiben und die Platzhalter für die Zahlen auf ihnen sind gruppiert und sollten das auch bleiben.

  • Wenn Sie eine Spar-Version (nur drei Scheiben auf einem Blatt Din A4) herstellen wollen, klicken Sie die äußere Scheibe an und löschen Sie sie.

  • Drücken Sie die Funktionstaste F3 (Zoom) und wählen Sie mit der Lupe nur die Segmente aus, in denen der Text waagerecht steht (links vom Mittelpunkt).

  • Schalten Sie auf Texteingabe um (F8) und ersetzen Sie die Buchstabenkombinationen aaa, bbb, ccc, ddd durch Ihren Text bzw. Ihre Zahlen.

  • Wechseln Sie wieder auf das Hilfsmittel »Objektauswahl« (F1) und wählen Sie alle Scheiben aus (z.B. mit der Gummiband-Methode oder mit Strg-A). Damit das funktioniert, müssen Sie wahrscheinlich vorher mit »4« wieder alle Objekte anzeigen. (Probieren Sie auch mal »3« und anschließend »-«.)

  • Klicken Sie noch einmal auf die ausgewählten Objekte, bis die vier Anfasser in den Ecken anzeigen, dass die markierten Objekte gedreht werden können.

  • Drehen Sie die Scheiben so, dass die nächsten vier Felder waagerecht stehen. Achtung: Solange nicht alle Platzhalter durch Ihren Text ersetzt sind, sollten die Einzelscheiben auf keinen Fall gegeneinander verdreht werden!

  • Es hindert Sie übrigens niemand daran, auch den Text in schräg stehenden Felder zu bearbeiten …

nov_2017/boerse.pic/ink_dq_02.jpg

Zum Ausdrucken müssen die Scheiben, die bisher übereinander gelegen haben, natürlich erst so verschoben werden, dass sie nebeneinander liegen. Bei der Sparversion mit drei Scheiben gelingt das problemlos.
Da die Version mit vier Scheiben nicht auf ein Blatt A4 passt, habe ich jede einzelne Scheiben auf einer eigenen Ebene untergebracht. Öffnen Sie den Ebenen-Manager (roter Pfeil links oder [Umschalt-Strg-L])und blenden Sie die Ebenen ›Scheibe_3‹, ›Scheibe_2‹ und ›Anleitung‹ aus, indem Sie jeweils auf das zugehörige Auge klicken.
Jetzt lässt sich die kleine Innenscheibe bequem neben die große Außenscheibe verschieben.
Nach dem Drucken der Scheiben 1&4 blenden Sie deren Ebenen auch aus und blenden dafür die Ebenen ›Scheibe_2‹ und ›Scheibe_3‹ wieder ein. Verschieben, ausdrucken - fertig.

(Nicht nur) bei komplexeren Scheiben kann es sich lohnen, im Ebenenmanager eine weitere Ebene ›Lösung‹ anzulegen, alle vier Scheiben auszuwählen, sie in die Zwischenablage zu kopieren und auf der Lösungsebene wieder einzufügen. Vor dem Einfügen müssen Sie Ihre Lösungsebene im Ebenenmanager aktivieren, indem Sie einfach auf ihren Namen klicken.

Im Bild ist ›Scheibe_4‹ gerade aktiviert.



Hinweise zu den Vorlagen

Sie finden alle Vorlagen auf der CD im Ordner \IncScape\RScheibn.

  • Vorlage 01 enthält vier Rechenscheiben mit einzeiligem Text, 20 Segmente.
    dq_vorlage_01.zip (60 KByte)
  • Vorlage 02 dto., die Scheiben sind eckig (20eck).
  • Vorlage 03 enthält drei Rechenscheiben mit Aufgaben des Typs 1/3 von x = y
  • Vorlage 04 enthält drei Rechenscheiben mit Aufgaben des Typs teilbar durch
  • Vorlage 05 (bisher nur CorelDRAW) enthält vier kleine Rechenscheiben (Sparversion) wie Vorlage_01
  • Vorlage 06 enthält drei Rechenscheiben mit Aufgaben des Typs a/b erweitert mit/gekürzt durch x = n/m
    dq_vorlage_06.zip (60 KByte)
  • Vorlage 07 dto.
  • Vorlage 10 drei Rechenscheiben (unechter Bruch, gemischte Zahl, Dezimalzahl)
  • Vorlage 11 zwei Rechenscheiben für Vokabeln etc, 30 Begriffe
  • Vorlage 13 drei Rechenscheiben Größenumrechnungen Flächen
  • Vorlage 14 drei Rechenscheiben Multiplikationsaufgaben. Die Version 14b enthält in jedem Segment noch Buchstaben, die als Hilfe zur Selbstkontrolle eingesetzt werden können.
  • Vorlage 15 (nur InkScape) drei Rechenscheiben Divisionsaufgaben. Die Version 15b enthält in jedem Segment noch Buchstaben, die als Hilfe zur Selbstkontrolle eingesetzt werden können.





Lochkarten (Stöpselkasten)

nov_2017/boerse.pic/steckpin2.jpg

Die Karten sind leicht und vor allem sehr preiswert selbst herzustellen. Für 36 Karten (= 6 laminierte A4-Blätter) muss man weniger als 1 Euro kalkulieren:

  • Vorlage ausdrucken,
  • laminieren (125um-Folie, sonst franst das Loch leicht aus),
  • die Karten sorgfältig ausschneiden und
  • mit einem handelsüblichen Locher lochen.

Dazu den einfach Locher so auf den Rücken drehen, dass man das Stanzwerk sehen kann (die Abdeckung des ›Konfettibehälters‹ dazu entfernen), dann die laminierten Karten mit der bedruckten Seite nach unten (jetzt natürlich oben) einschieben, genau auf den Kreis zielen und dann hinein.
(Es geht übrigens wesentlich schneller, wenn man zwei oder sogar drei Karten gleichzeitig locht.)

Man kann Material und Kosten sparen, wenn man die Karten doppelseitig bedruckt (vor dem Bedrucken der Rückseite das Blatt um 180 Grad drehen). Die zweite Lochreihe stört beim Herausziehen nicht bzw. nur wenig und nach dem Wenden des ganzen Kartenstapels kann man die Rückseiten bearbeiten. Dank an Dominik Fürhofer für diese Idee.

Eigene Karten mit neuen Inhalten zu entwerfen ist viel leichter als Sie glauben. Laden Sie sich einfach eine der folgenden Vorlagen herunter und tragen Sie Ihre Aufgaben und Lösungsangebote ein. Ganz wichtig ist dabei, dass beim Ausdruck die Größe der sechs Rechtecke nicht verändert wird, denn sonst passen sie später nicht in die Schubladen bzw. der Stift nicht in die Löcher.

  • »Lochkarten-Quiz-Vorlage Acrobat-Reader«
    Die PDF-Datei kann am Bildschirm ausgefüllt und dann gedruckt werden. Die Schriftart lässt sich nicht ändern und speichern können Sie die ausgefüllten Karten auch nicht.
    Bevor Sie sich die Mühe mit dieser PDF-Datei machen, schicken Sie mir Ihre Fragen/Antworten bzw. Aufgaben/Lösungen doch einfach per E-Mail. Ich mache daraus dann die passenden Karten.
    Einzige Bedingung ist Ihre Freigabe der Dateien für den Vertrieb im Internet und auf der Tauschbörse-CD.
    Auf der CD befinden sich einige PDF-Dateien, die man verändern und in geänderter Form speichern kann!
    PDF-Datei

  • »Lochkarten-Quiz-Vorlagen CorelDRAW«
    CorelDRAW ist (nicht nur) für solche Aufgaben einfach ideal. Das ganze Projekt ist mit diesem Programm entstanden. Eine Anleitung finden Sie in der Datei.
    CDR8-Datei

  • »Lochkarten-Quiz-Vorlagen Inkscape«
    Die Vorlage (Version 1) enthält wie die Corel-Vorlage auf der Arbeitsebene fünf vorformatierte Textobjekte pro Karte (Frage/Antwort). Diese Textobjekte sollten nur im Textmodus verändert werden. Ebenfalls auf der Arbeitsebene befinden sich die Markierungen zum Erweitern der Löcher zum Schlitz.
    Die Rechtecke für die Karten und die Markierungen zum Lochen sind auf eine gesperrte Hintergrundebene verbannt worden.
    Version 1
    Die Version 2 ist für fortgeschrittene InkScape-User gedacht. Hier sind die Objekte auf der Arbeitsebene gruppiert. So lassen sich Karten mit ähnlichen Aufgaben leicht durch Duplizieren (Strg-D) schon erstellter Karten erzeugen. Die Duplikate rasten beim Verschieben an den Hilfslinien ein.
    Version 2

  • »Lochkarten-Quiz-Vorlage TextMaker«
    Auch TextMaker eignet sich hervorragend dazu, neue Karten zu erstellen. Der Text in den Textfeldern ist vertikal zentriert. Sowohl für die Fragen als auch für die Antworten habe ich jeweils ein entsprechendes Absatzformat erstellt. Wem die gewählte Schrift nicht passt, der ändert einfach die Formatvorlagen für die beiden Absatzformate und hat auf einen Streich alle Fragen bzw. Antworten in einem neuen Design.
    Wenn Sie diese Datei als Vorlage speichern - eventuell nach Änderung der Schriftarten in den Absatzvorlagen-, können Sie ganz leicht neue Karten erzeugen.
    TextMaker bzw. SoftMaker-Office gibt es in einer Testversion auf der Homepage des Herstellers.
    TMD-Datei

  • »Lochkarten-Quiz-Vorlage MS-Word«
    Sie enthält wie die TextMaker-Vorlage fünf Textfelder pro Karte mit entsprechenden Absatzvorlagen (Frage/Antwort). Der Text in den Textfeldern ist dank einer Simpel-Tabelle (1 Zeile, 1 Spalte) ebenfalls vertikal zentriert, damit man auch zweizeilige Fragen/Antworten nutzen kann.
    Wenn Sie diese Datei als Vorlage speichern - eventuell nach Änderung der Schriftarten in den beiden benutzten Absatzvorlagen-, können Sie ganz leicht neue Karten erzeugen.
    DOC-Datei





Lochkartenschublade (Stöpselkasten)

nov_2017/boerse.pic/sperrholz.jpg

Das ganze Projekt lebt und stirbt mit den geeigneten Schubladen. Sie müssen sehr maßhaltig hergestellt werden, sonst passen die Karten nicht. Weiterhin sollten sie gut in der Hand liegen, sonst werden sie von den Schülern nicht angenommen. Bei den aus Sperrholz gesägten Schubladen links dienen Streichhölzer als Stöpsel, auf die eine Holzperle geklebt wurde.
Plexiglas oder Polystyrol eignen sich hervorragend zur Herstellung von Schubladen (s.o.), ein passender Kleber für Plexiglas ist Acrifix-192. Dieser Polymerisationskleber härtet im Sonnenlicht in weniger als 20 Minuten vollständig und dabei unglaublich stabil aus. Sorgfältiges Entfetten der Einzelteile vorausgesetzt (nur mit Spülmittel und Wasser, keinesfalls mit Spiritus oder anderen organischen Lösungsmitteln) bricht beim Belastungstest eher das ungeklebte Plexiglas als eine Klebenaht.
Der Deckel - das Teil mit den vier Löchern für den Stift - sollte mindestens 3mm dick sein, dann spart man sich weiteren Aufwand für die Führung des Stifts. Die Bohrungen der vier Löcher im Deckel sollten höchstens 1/10mm dicker als der Stift sein (sonst wackelt der Stift später zu sehr).
Die Höhe der Seitenwände richtet sich nach der Anzahl der Karten, die man gleichzeitig nutzen möchte. 20mm reichen für knapp 40 Karten (mit 125er Folie laminiert).
Für den Stift habe ich einfach ein passendes Stück Rundeisen mit 4mm Durchmesser abgesägt und die Spitze kegelförmig zugefeilt (Bohrmaschine und Feile oder einfach mit einem Bandschleifer). Die Kegelform der Spitze verhindert ein Ausfransen der Löcher und kompensiert kleinere Fehler beim Lochen der Karten.
Wer sich das Sägen und Feilen sparen will: Es gibt im Fachhandel recht günstig Passstifte, z.B. 4x35 oder 4x40, die sich ideal für die Schubladen eignen, da die Enden abgerundet sind.
Dieses Modell fand bei den Schülern großen Zuspruch. Jeder wollte mal damit ›spielen‹ und schon bald wurden mehr Schubladen gebraucht.

nov_2017/boerse.pic/steckpin3a.jpg

Wenn Sie keine Lust auf den Selbstbau oder einfach keine Zeit haben, können Sie Sie fertige Schubladen auch im Handel beziehen:

HADISCH GmbH, Raiffeisenstraße 26, 59757 Arnsberg

Bestellungen bitte nur per Brief oder Fax. Drucken Sie die PDF-Datei auf einen offiziellen Schulbogen, kreuzen Sie die gewünschte Farbkombination an und stecken Sie den Bogen in einen Umschlag oder faxen sie ihn an 02932 / 700059.

Sie können die Farbe(n) Ihrer Schubladen frei wählen. Für Oberteile und Grundplatte stehen jeweils die Farben Rot, Gelb, Blau, Weiß und Schwarz in beliebiger Kombination zur Verfügung.





Aufgabenmandalas und Buchstabenschlangen

nov_2017/boerse.pic/md_ma01.svg

Die Vorlagen der Aufgabenmandalas sind genau genommen nichts anderes als vier einfache Textzeilen, die jeweils zu einem Kreis ›verbogen‹ wurden. Die Schriftart ist eine fette Courier (gleiche Breite für alle Zeichen), die Schriftfarbe ist weiß. Damit man die Buchstaben noch erkennen kann, wurde der Text mit einem feinen Umriss umgeben.
Der Text wurde so nachhaltig ›verbogen‹, dass er seine Form immer beibehält, auch wenn man ihn verändert. Selbst wenn man fast alle Buchstaben löscht und neu eingibt, hat der Rest des Textes nicht ›vergessen‹, in welcher Form er zu erscheinen hat. Der Trick dahinter ist eine InkScape-Funktion, die es erlaubt, dass man Text sich an beliebigen Linien ausrichten lässt. Nachdem man sie mit dem Text verknüpft hat, können diese Linien unsichtbar (weiß oder mit Strichstärke 0) gemacht werden.

Um ein neues Aufgabenblatt dieser Art zu erzeugen, laden Sie mit InkScape eine der Vorlagen und speichern Sie sie gleich wieder unter einem passenden Namen ab. Markieren Sie den Text eines Ringes und ersetzen Sie ihn durch Ihren eigenen Text.

Wenn alle Aufgaben eingegeben sind, wird wahrscheinlich eine Lücke bleiben bzw. werden sich Anfang und Ende des Ringes überlappen. Für diesen Fall gibt es eine weitere passende Funktion von InkScape, mit der man den Abstand der Zeichen eines Textes beliebig manipulieren kann, bis in jedem Ring der Abstand aller Zeichen so ist, dass man daran die einzelnen Aufgaben nicht erkennen kann:

  • Schalten Sie InkScape in den Textmodus [F8].

  • Platzieren Sie den Textcursor in dem gewünschten Kreis.

  • Ändern Sie mit [Alt >] (größer) oder [Alt <] (kleiner) den Abstand aller Buchstaben gleichzeitig oder
  • ändern Sie mit [Alt →] bzw. [Alt ←] den Abstand des Zeichens rechts vom Cursor (und aller folgenden).

  • Ein richtiges Malzeichen geben Sie bei InkScape mit [Strg-U,B,7,Enter] (nacheinander) ein (Unicode).

  • »Mandala-Vorlagen« (Nur auf der CD)

Auch die Vorlagen der Buchstabenschlangen sind einfache Textzeilen, die an einer unsichtbaren Linie ausgerichtet wurden.
Bei einer langen Schlange kann es sich lohnen, den eigentlichen Text mit dem Windows-Editor zu schreiben und dann über die Zwischenablage (Strg-C und Strg-V) in die Schange einzufügen - Inkscape muss für jeden einzelnen Buchstaben Lage und Ausrichtung zur Stützlinie berechnen und das dauert schon mal ...
Wenn alle Aufgaben eingegeben sind, werden sich in den engen Biegungen der Schlange wahrscheinlich einzelne Buchstaben leicht überlappen oder ihr Abstand erscheint viel zu groß.
Setzen Sie dann den Cursor (von vorn bzw. am Kopf beginnend) zwischen Buchstaben, die sich durch die Biegung der Schlange zu nahe kommen bzw. zu weit voneinander entfernt sind und passen Sie den Abstand mit [Alt-Pfeil/rechts/links] an.

  • »Buchstabenschlangen-Vorlagen« (Nur auf der CD)

Partnerscheiben

nov_2017/boerse.pic/depa01.jpg

Im Gegensatz zu Lernscheiben sind die Partnerscheiben nur einseitig bedruckt und haben dafür auf der Deckscheibe zwei oder mehr Schlitze. Diese Deckscheibe soll immer nur die gerade durch die Schlitze sichtbaren Aufgaben/Lösungen anzeigen und den Rest vor den Augen der Schüler verbergen. Sie sollte daher aus nicht zu dünnem farbigen Papier bestehen oder mit einem Muster bedruckt werden.

Bedingt durch die runde Form der Drehscheibe fallen etwa zwei Fünftel des benutzten A3-Formates als ›Abfall‹ an. So entstand schnell die Idee, die beiden anfallenden Reststücke für ein Triomino zu nutzen.

Die Dreiecke falle ziemlich groß aus und haben in laminierter Form nicht ganz ungefährliche Spitzen. Durch das ›Kappen‹ dieser Spitzen können die Dreiecke gleich noch etwas größer ausgelegt werden als die üblichen.

Hier die (noch unvollständige) Anleitung:

  • Laden Sie die Vorlage aus dem Verzeichnis \InkScape\Puzzles Ihrer CD.

  • Schalten Sie (mit [Umschalt-Strg-L]) den Ebenen-Manager ein.

  • Wählen Sie die Ebene ›Scheibe‹ aus, entsperren Sie sie und schalten Sie sie sichtbar. Die beiden Ringe mit den Platzhaltern und die Scheibe sind gruppiert und sollten das auch tunlichst bleiben, damit die beiden Ringe nicht gegeneinander verdreht werden können.

  • Schalten Sie (mit [Umschalt-Strg-M]) das Transformationen-Fenster ein.

  • Wählen Sie Drehen und tragen Sie einen passenden Drehwinkel ein (für eine Scheibe mit 30 Begriffspaaren z.B. 12,000).

  • [Loop] Schalten Sie mit [F8] in den Textmodus und ersetzen Sie die beiden waagerecht stehenden Platzhalter durch Ihre Begriffe.

  • Schalten Sie mit [F1] in den Auswahlmodus.

  • Klicken Sie auf die Scheibe und dann auf ›Anwenden‹ im Transformationen-Fenster, um die Scheibe in die nächste Position zu bringen. Wenn noch nicht alle Begriffe eingetragen sind, gehen Sie zurück in die Zeile [Loop].

  • Sie müssen die jeweils zu bearbeitenden Begriffspaare übrigens nicht unbedingt immer in die waagerechte Position bringen. InkScape gestattet auch das Eingeben von Text in schräge Felder.

  • Schalten Sie die Ebene ›Scheibe‹ aus und die mit den Triominos ein.

  • Füllen Sie die Triominos mit Ihren Begriffen aus. Die Pfeile helfen dabei, zusammengehörende Paare zu identifizieren.

  • Löschen Sie die Triominos auf den beiden Ebenen mit den Scheiben und kopieren Sie jeweils 12 Triominos auf die beiden Ebenen.

  • Ordnen Sie die neuen Triominos so an wie die vorher gelöschten.

  • Drucken Sie die beiden Ebenen mit den Scheiben aus.





Puzzles

nov_2017/boerse.pic/h2triom.svg

Diese Anleitung für das Triomino rechts im Bild gilt im Prinzip auch für alle anderen Puzzlearten. Bitte lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass in den Vorlagen Aufgaben und Lösungen nicht immer wie im fertigen Puzzle direkt nebeneinander stehen. Alle Vorlagen wurden so für den Druck optimiert, dass nach dem Laminieren und Ausschneiden möglichst große Puzzleteile herauskommen. Die großen roten Pfeile zeigen, welche nicht benachbarten Stoßkanten zusammengehören.
Ich empfehle Ihnen, Ihre Aufgaben und Lösungen vorher paarweise in einem Aufgabenpool zusammenzufassen, z.B. in einer Tabelle, zu sortieren und anschließend einzeln in die Puzzle-Vorlage zu übertragen (ausschneiden und einfügen). So vermeiden Sie doppelte Einträge, die bei einem solchen Puzzle fatal wären.
Die drei Linien innerhalb der Dreiecke sind jeweils eine Kette aus Unterstrichen (zentriert). Doppelklicken Sie einen solchen langen Strich um ihn auszuwählen, bevor Sie den Text aus der Zwischenablage einfügen. Er ist dann automatisch richtig ausgerichtet, zentriert und im richtigen Abstand zur Stoßkante.

  • Laden Sie eine Vorlage aus dem Verzeichnis \InkScape\Puzzles Ihrer CD und speichern Sie sie gleich wieder unter einem neuen Namen ab.

  • Schneiden Sie Ihre erste Aufgabe aus dem Pool aus, wechseln Sie nach InkScape und fügen Sie sie auf einem beliebigen Puzzleteil ein.

  • Schneiden Sie die zugehörige Lösung aus dem Pool aus, wechseln Sie wieder nach InkScape und fügen Sie sie auf dem zugehörigen Puzzleteil ein.

  • Wiederholen Sie die letzten beiden Schritte, bis alle Aufgaben und Lösungen übertragen sind.

  • Speichern Sie Ihre Datei.

  • Rufen Sie (mit [Umschalt-Strg-L]) den Ebenen-Manager auf.

  • Blenden Sie die Ebene ›Verbindungen‹ aus und verbergen Sie damit die großen Pfeile.

  • Blenden Sie ggf. die Ebene ›Innendreiecke‹ ein (nur bei den Triominos).

  • Drucken Sie die Puzzles aus.





Schnippelpuzzles

nov_2017/boerse.pic/schnip01.svg

Mit InkScape lassen sich aus Vektorgrafiken schnell und komfortabel Schnippelpuzzles zu erzeugen. Da beim Zerteilen mit Pfad → Division die Rechteckform der Puzzleteile verloren geht, muss man diese vorher kopieren:

  • Platzieren Sie eine Vektorgrafik auf der Arbeitsfläche und bringen Sie sie auf die passende Größe.

  • Erzeugen Sie ein Rechteck (dünner Rand, keine Füllung).

  • Erzeugen Sie so viele Duplikate des Rechtecks wie benötigt und schieben Sie sie zu einem Netz zusammen. Wenn Sie vorher das Einrasten einschalten, schnappen die Ecken der Rechtecke sauber aneinander.

  • Schieben Sie das Netz über die Grafik und bringen Sie es auf die richtige Größe. Es sollten nach Möglichkeit in jedem Rechteck Teile der Grafik angezeigt werden.

  • Kopieren(!) Sie das Netz in die Zwischenablage!

  • Kombinieren Sie die Rechtecke des Netzes zu einem Pfad (Pfad → kombinieren).

  • Wählen Sie den Pfad und die Grafik aus.

  • Zerlegen Sie die Grafik (Pfad → Division).

  • Fügen Sie die vorher kopierten Rechtecke mit [Alt-Strg-V] wieder an ihrem alten Platz ein.

  • Nummerieren Sie die Rechtecke.

  • Gruppieren Sie jedes Rechteck-Nummer-Teilobjekt.

  • Kopieren Sie die ganze Zeichnung auf eine andere (Lösungs-)Ebene.

  • Erzeugen Sie passende Aufgaben.

  • Ordnen Sie die Lösungen den Nummern zu oder ersetzen Sie die Nummern durch die Lösungen.

  • Verschieben Sie die Rechtecke mit den Teilobjekten so, dass man nicht mehr erkennen kann, was das Puzzle darstellen soll. Achten Sie bei der Anordnung darauf, dass sich die Rechtecke später gut ausschneiden lassen.

  • Die Puzzleteile müssen nicht unbedingt rechteckig sein. Alle Figuren, mit denen man eine Fläche vollständig kacheln kann, lassen sich zur Herstellung dieser Puzzles benutzen (Dreiecke, Fünfecke(!) und Sechsecke). Es geht auch mit Kreissegmenten.





Wort-/Zahlenschlangen

Wort- bzw. Zahlenschlangen sind eigentlich nichts anderes als an einem Pfad ausgerichteter Text. Probieren Sie’s doch einfach mal aus:
Starten Sie InkScape und erzeugen Sie mit dem Textwerkzeug [F8] eine Zeichenkette aus ca. 20 Buchstaben. Schalten Sie danach mit [F6] auf das Freihandwerkzeug um und erzeugen Sie eine Schlangenlinie. Schalten Sie dann mit [F1] auf das Auswahlwerkzeug um und wählen Sie beide Objekte aus.
Über → Text → An Pfad ausrichten haben Sie Ihren Text mit zwei Klicks an der Schlangenlinie ausgerichtet.

  • Laden Sie eine Vorlage aus dem Verzeichnis \InkScape\Wortschlangen Ihrer CD und speichern Sie sie gleich wieder unter einem neuen Namen auf Ihrer Festplatte ab.

  • Schreiben Sie Ihren Aufgabentext direkt in die Schlange, indem Sie den Textcursor [F8] irgendwo in den Schlangentext setzen. Bei längeren Schlangen macht es Sinn, den Text mit einem anderen Textprogramm zu erstellen und ihn dann über die Zwischenablage in die Schlange zu kopieren, da InkScape bei zunehmender Länge einer Textschlange wegen der vielen anzustellenden Berechnungen natürlich immer langsamer wird.

  • Korrigieren Sie die Buchstabenabstände.
    Platzieren Sie den Textcursor irgendwo in der Schlange und ändern Sie mit [Alt >] (größer) oder [Alt <] (kleiner) den Abstand aller Buchstaben gleichzeitig oder
    ändern Sie mit [Alt →] bzw. [Alt ←] den Abstand des Zeichens rechts vom Cursor (alle folgenden Zeichen rutschen automatisch nach).

  • Drucken Sie die Wortschlange aus.





Präsentationen mit InkScape und JessyInk

InkScape bietet eine Schnittstelle, über die sich das Programm mithilfe von geeigneten Scripten nahezu beliebig mit neuen Funktionen erweitern lässt. Wenn Sie mal viel Zeit übrig haben, probieren Sie doch im Menüpunkt Erweiterungen einige der dort bereits angesiedelten neuen Funktionen aus - oder erstellen Sie sogar neue!
JessyInk ist eine ganz besondere Erweiterung. Mit ihr lassen sich mit InkScape erstellte SVG-Dateien so erweitern, dass sie in herkömmlichen Browsern als mehrseitige Präsentation angezeigt werden. Leider wird JessyInk seit mehreren Jahren nicht mehr gepflegt aber dafür gibt es Sozi - anders, aber durchaus nicht schlechter!

Quick & Dirty Zugang (Windows)

In weniger als zehn Schritten erstellen Sie eine (allerdings nur sehr einfache) Präsentation:

  • Erzeugen Sie eine neue SVG-Datei (Datei, Neu)
  • Wählen Sie ein Template, das in etwa den Proportionen des Bildschirms bzw. Beamers entspricht, z.B. desktop_1024x768.
  • Öffnen Sie das Ebenen-Fenster mit [Umschalt-Strg-L] (L steht für Layer).
  • Fügen Sie einige Ebenen hinzu mit [Umschalt-Strg-N], [Enter].
  • Füllen Sie die Ebenen mit unterschiedlichen Inhalten. Jede Ebene wird später eine eigene Seite.
  • Installieren Sie JessyInk in Ihrer SVG-Datei (Erweiterungen, JessyInk, Installation/Aktualisierung).
  • Speichern Sie die Datei.
  • Starten Sie Firefox, Opera oder Chrome und laden Sie die soeben erstellte SVG-Datei. (Der Internet-Explorer interpretiert SVG-Dateien erst ab der Version 9.)
  • Blättern Sie mit den Cursortasten durch Ihre Präsentation.

Will man mehr, kommt man um eine nähere Beschäftigung mit JessyInk nicht herum. Im Folgenden beschreibe ich die Optionen, die ich bisher mit Erfolg ausprobiert habe.

Masterfolie

Etwas besser vorbereitete Präsentation nutzen oft einen farbigen Hintergrund für alle Folien. Mit JessyInk lässt sich dieser Effekt leicht mittels einer Masterfolie realisieren:

  • Benennen Sie eine Ebene um in z.B. Master123 und machen Sie sie zur Masterfolie (Erweiterungen, JessyInk, Folienmaster), indem Sie in dem Fenster einfach den Namen der Ebene eintragen.
  • Speichern Sie die Datei und laden Sie sie im Browser neu.
  • Ab jetzt erscheint alles, was Sie auf dieser Ebene anordnen, auf allen Seiten der Präsentation.

Beispiel 1

Mithilfe von Auto-Texten auf der Masterfolie können Sie sowohl Folientitel (entsteht aus dem Ebenennamen) als auch Foliennummer bzw. Folienanzahl automatisch auf jeder Folie einblenden. Übergänge, die Sie für die Masterfolie definieren, werden automatisch als Standard-Übergang beim Folienwechsel übernommen.

Übergänge

JessyInk kennt drei verschiedene Arten von Übergängen zwischen zwei Folien:

  • ein-/ausschalten (appear)
  • ein-/ausblenden (fade, Dauer kann eingestellt werden).
  • aufklappen oder (pop, Dauer kann eingestellt werden).

Die für die Masterfolie eingerichteten Übergänge werden automatisch als Standard-Übergang bei allen Folienwechseln übernommen und können später angepasst werden.

Effekte

Einzelnen Objekten auf einer Seite kann ein Effekt zugeordnet werden, mit dem sein Erscheinen oder Verschwinden festgelegt wird:

  • ein-/ausschalten (appear)
  • ein/ausblenden (fade)
  • aufklappen (pop).

Beispiel Bei mehreren Objekten entscheidet eine Nummer (1-100), in welcher Reihenfolge sie erscheinenen. Gleiche Nummer bedeutet gleichen Erscheinungszeitpunkt.

Auto-Texte

Einzelnen Textobjekten auf einer Seite kann eine von derzeit drei Eigenschaften zugeordnet werden:

  • Folientitel
  • Foliennummer
  • Anzahl der Folien.

Beispiel Diese Textobjekte können sich auf auf der Masterfolie oder auf einer beliebigen anderen Ebene befinden.

Ansicht

Diese JessyInk-Option sollte vielleicht besser ›Zoom‹ heißen, denn so wird genauer bechrieben, was später während der Präsentation passiert. Genau genommen wird ein durch ein Rechteck definierter Teil der aktuellen Ebene/Folie auf Bildschirmgröße gezoomt und dabei ggf. passend gedreht. Dabei können mehreren Ansichten Nummern (Reihenfolge) zugeordnet werden und die Zeit, wie lange der Zoomvorgang jeweils dauern soll. Die Ansicht mit der Nummer 0 wird direkt nach dem Einblenden der Folie ausgewählt.
Da InkScape ein vektororientiertes Programm ist, lassen sich so wirklich tolle Effekte realisieren, denn Pixel treten beim Heranzoomen natürlich nicht auf.

Beispiel1 Beispiel2

Tastaturbefehle

Während der Präsentation reagiert die mit JessyInk ›behandelte‹ Datei auf eine ganze Reihe von Tastaturbefehlen:

  • Pfeil-rechts, Bild-runter, Leertaste: Nächste Folie (mit Effekten).
  • Pfeil-links, Bild-rauf: Letzte Folie (mit Effekten).
  • Pfeil-rauf: Letzte Folie (ohne Effekte).
  • Pfeil-runter: Nächste Folie (ohne Effekte)
  • Pos 1: Erste Folie
  • Ende: Letzte Folie
  • n: Folie hinzufügen (nur temporär)
  • i: Index-Mode
  • d: Drawing-Mode

Innerhalb des Drawing-Modes reagiert die Datei auf einige Tastaturbefehle: 1, 3, 5 7, 9 ändert die Dicke des Zeichenstiftes, b, c, g, k, m, o, r, w, y ändern die Farbe des Zeichenstiftes: blue, cyan, green, black, magenta, orange, red, white, yellow. - d: Beendet den Drawing-Mode.

Tipps und Tricks

Bei meinen Versuchen mit JessyInk traten an der einen oder anderen Stelle einige Ungereimtheiten auf, die ich hier ebenso beschreiben möchte wie die Lösung der Probleme. Komplexe Präsentationen kann man leicht auf mehrere Dateien verteilen. Der Trick ist, dass man einfach am Ende jedes Teils einen Button erscheinen lässt, der wiederum mit dem nächsten Teil verlinkt ist. Bei der Eingabe des Links (F1, rechte Maustaste) sollte nur der Dateiname der nächsten Datei stehen.

Text taucht in der Präsentation nicht auf. InkScape unterscheidet zwischen einfachem Text und Fließtext. Einfacher Text (einfach irgendwo hinklicken und schreiben) wird problemlos angeteigt, Fließtext (Text in einem vorher aufgezogenen Rahmen eingeben) dagegen nicht. Man kann Fließtext jederzeit in einfachen Text umwandeln.

Objekte, die in InkScape vor einem Hintergrund auf der Masterebene positioniert wurden, tauchen während der Präsentation am falschen Ort auf. Die Ebene, auf der das Objekt positioniert werden soll, darf erst nach Festlegung der Masterebene erzeugt bzw. hinzugefügt werden!

Hier noch einige Beispiele bzw. Tutorials, die ich zum Teil bei meinen Recherchen im Netzt entdeckt habe. Wenn jemand weitere Beispiele entdeckt, würde ich mich über einen Hinweis freuen. Mondfinsternis Introduction to JessyInk by Tim Teatro
Alle wichtigen Funktionen mal vorgeführt





InkScape Tipps

2010 bin ich auf das Programm InkScape gestoßen, als ich einen Ersatz für CorelDRAW auf einem Rechner brauchte, auf dem ich selbst keine Software installieren durfte.
Die Umgewöhnung war anfangs nicht leicht aber inzwischen erzeuge ich meine Arbeitsblätter nur noch mit InkScape, meistens mit sehr aktuellen Updates, weil es einfach Spaß macht, immer wieder neue Tools oder Erweiterungen von vorhandenen zu entdecken.
Im Laufe der Zeit habe ich dabei immer wieder ›Kniffe‹ entdeckt, die die Arbeit mit InkScape ungemein erleichtern. Um sie nicht wieder zu vergessen, habe ich sie hier dokumentiert.
Einige der Tipps habe ich von der Seite A51-Tutorials, die ich gerade InkScape-Neulingen sehr ans Herz legen möchte.

Auf der CD finden Sie einige Dateien, die Anfängern den Umgang mit InkScape näher bringen sollen. Die ersten Archive enthalten neben der InkScape-Datei jeweils noch eine CMD-Datei, die am Schülerplatz aufgerufen das Programm gleich mit der richtigen Übung lädt und dann den richtigen Zeichnungsausschnitt formatfüllend im Vollbildmodus anzeigt.

Eine Referenz der Tasten- und Mausbefehle für die aktuelle Version 0.92.2 von Inkscape finden Sie hier.

Objekte auswählen

  • Wählen Sie Objekte mit der Maus aus!
    Es gibt mehrere Möglichkeiten, Objekte mit der Maus auszuwählen. Wählen Sie dazu das Auswahlwerkzeug [F1].
    1. Fahren Sie mit dem Auswahlpfeil langsam über das Objekt und beobachten Sie den Pfeil. Wenn rechts unten am Pfeil vier kleine Pfeile auftauchen, können Sie das Objekt mit einem Klick auswählen.
    2. Ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste ein Rechteck über dem Objekt auf. Wenn das Objekt beim Loslassen der Maustaste vollständig innerhalb des Rechtecks war, ist es ausgewählt.
    3. Fädeln Sie mit gedrückter linker Maustaste und ebenfalls gedrückter Alt-Taste das Objekt auf. Achtung: Wenn bereits Objekte ausgewählt waren, werden Sie auf diese Weise verschoben.

  • Erweitern Sie die Auswahl!
    Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, zusätzliche Objekte mit der Maus auszuwählen.
    1. Drücken Sie die Umschalt-Taste und fahren Sie mit dem Auswahlpfeil langsam über das zusätzliche Objekt und beobachten Sie den Pfeil. Wenn rechts unten am Pfeil wiedern die vier kleinen Pfeile auftauchen, können Sie das Objekt mit einem Klick zusätzlich auswählen. War es bereits ausgewählt, wird es durch den Klick abgewählt.
    2. Drücken Sie die Umschalt-Taste und ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste ein Rechteck über dem zusätzlichen Objekt auf. Wenn das Objekt beim Loslassen der Maustaste vollständig innerhalb des Rechtecks war, ist es ausgewählt. Das Abwählen von Objekten klappt so nicht.
    3. Drücken Sie die Umschalt-Taste und fädeln Sie mit gedrückter linker Maustaste und ebenfalls gedrückter Alt-Taste das zusätzliche Objekt auf.

  • Wählen Sie verdeckt liegende Objekte mit Alt-Klick aus!
    An Objekte, die hinter anderen Objekten liegen, kommt man nur noch schwer heran. Mit Alt-Klick wird immer das Objekt ausgewählt, das direkt hinter bzw. unter dem gerade ausgewähltem Objekt liegt. Wenn also vier Objekte übereinander liegen, muss man viermal mit gedrückter Alt-Taste darauf klicken, um das unterste anzuwählen.

  • Wählen Sie zusätzliche Objekte anhand vorgegebener Eigenschaften aus (das Gleiche auswählen).
    Angenommen in einer Zeichnung sind 15 Objekte (auch Zahlen, Buchstaben) rot und 35 blau, alles wild durcheinander. Wenn Sie alle roten Objekte auswählen möchten, klicken Sie zunächst auf ein rotes Objekt und wählen dann im Menü → Bearbeiten → Das Gleiche auswählen.

  • Wählen Sie alle Objekte aus!
    1. Mit [Strg-A] oder BearbeitenAlles auswählen wählen Sie alle Objekte der gerade aktiven Ebene aus.
    2. Mit [Strg-Alt-A] wählen Sie alle Objekte aller sichtbaren und entsperrten Ebenen aus.

Objekte manipulieren

  • Bewegen Sie Objekte mit den Pfeiltasten!
    Wenn Sie auf → Globale EinstellungenVerhaltenSchritte klicken, könne Sie festlegen, wie weit sich ausgewählte Objekte bewegen, wenn Sie die Pfeiltasten benutzen.
    Für die alltägliche Arbeit gibt es einige Optionen, die das Verschieben ausgewählter Objekte sehr flexibel gestalten:
    - [Alt-Pfeiltaste] verschiebt in Abhängigkeit vom Zoomfaktor um einen Bildschirmpixel!
    - [Umschalt-Alt-Pfeiltaste] verschiebt in Abhängigkeit vom Zoomfaktor um zehn Bildschirmpixel!
    - [Pfeiltaste] verschiebt um die in den Einstellungen (s.o.) festgelegte Strecke
    - [Umschalt-Pfeiltaste] verschiebt um das Zehnfache der in den Einstellungen (s.o.) festgelegte Strecke
    - [Strg-Pfeiltaste] verschiebt den angezeigten Fensterausschnitt

  • Ändern Sie Größe und Form von Objekten!
    Sobald ein Objekt ausgewählt ist, tauchen acht so genannte Anfasser in Form von schwarzen Doppelfeilen auf, die an den Ecken und Kanten eines gedachten Auswahlrechtecks angeordnet sind. Bewegt sich die Maus über einen der Anfasser, färbt sich dieser blau und reagiert, wenn geklickt und gezogen wird:
    - Die Auswahl wird je nach Anfasser horizontal, vertikal oder in beiden Richtungen gedehnt oder gestaucht. - Ist die Umschalt-Taste gedrückt, geschieht die Größenänderung in zwei Richtungen gleichzeitig. - Ist die Strg-Taste gedrückt, bleibt das Seitenverhältnis horizontal/vertikal erhalten. - Ist die Alt-Taste gedrückt, geschieht die Größenänderung sprungartig (halb, doppelt, dreifach ...). - Die drei Tasten können beliebig kombiniert werden.

  • Drehen und Scheren Sie Objekte!
    Sobald ein ausgewähltes Objekt erneut angeklickt wird, verändern sich die acht Anfasser. Bewegt sich die Maus über einen der Anfasser, färbt sich dieser blau und reagiert, wenn geklickt und gezogen wird:
    - Die Anfasser an den Ecken drehen das Objekt. - Die Anfasser an den Kanten scheren das Objekt. - Ist die Umschalt-Taste gedrückt, springt das Rotationszentrum auf die gegenüberliegende Ecke/Kante. - Ist die Strg-Taste gedrückt, rotiert das Objekt in 15-Grad-Schritten (einstellbar). Auch das Scheren geschieht in Schritten. - Die beiden Tasten können kombiniert werden.

  • Drehen Sie Objekte (auch) mit der (deutschen) Tastatur!
    In den besseren Tutorials findet man den Hinweis, dass man Objekte mit den eckigen Klammern rotieren lassen kann. Leider findet man diese Tasten nirgends auf einer deutschen Tastatur - aber mit einem kleinen Trick es geht doch:
    Schalten Sie Ihre Tastatur mit [Umschalt-Alt] in den US-Modus und nutzen Sie die Tasten [Ü] und [+] (direkt daneben). Ein weiteres [Umschalt-Alt] schaltet Ihre Tastatur wieder in den normalen Modus.
    In Kombination mit der Alt-Taste rotiert das gewählte Objekt beim Drücken von [Ü] nur um ein Bildschirmpixel!
    In der aktuellen Version 0.92.2 ist dieses Feature deaktiviert, dafür geht es etwas umständlicher jetzt direkt mit den eckigen Klammern! Diese erzeugt man normalerweise mit [Alt-Gr - 8] und [Alt-Gr - 9]. Zum Drehen der ausgewählten Objekte müssen Sie daher jetzt [Alt - Alt-Gr - 8] und [Alt - Alt-Gr - 9] betätigen (beide Alt-Tasten und jeweils 8 oder 9).

  • Verschieben Sie das Rotationszentrum von Objekten!
    Normalerweise liegt das Rotationszentrum eines Objekts im geometrischen Mittelpunkt aber man kann es mit der Maus beliebig verschieben. An den Objektgrenzen (-Ecken) rastet es sogar magnetisch ein.
    Um das Rotationszentrum eines waagerechten Liniensegments an seinen Rand zu verschieben, drehen Sie das Objekt vorher um z.B. 15 Grad und drehen es anschließend wieder zurück!
    Das Rotationszentrum wird zusammen mit den sonstigen Eigenschaften des Objekts gespeichert.

  • Skalieren Sie Objekte mit der Tastatur!
    Auch nur in den besseren Tutorials findet man den Hinweis, dass man Objekte mit Punkt und Komma skalieren kann. In Kombination mit der Strg-Taste wird die Größe des gewählten Objekts beim Drücken von [.] verdoppelt!

  • Behalten Sie das Seitenverhältnis beim Transformieren von Objekten!
    Ausgewählte Objekte sind mit acht schwarzen Punkten umgeben, an denen man sie mit der Maus ›anfassen‹ und manipulieren kann. Die vier Eckpunkte ändern gleichzeitig sowohl Höhe als auch Breite. Möchte man das Verhältnis von Höhe zu Breite beibehalten, muss man während des Ziehens die Strg-Taste gedrückt halten doch es geht auch einfacher: Ganz oben in der Leiste, in der Höhe und Breite der Auswahl angezeigt werden ist zwischen den Angaben von Höhe und Breite ein Schloss abgebildet. Wenn dieses eingerastet ist, bleibt das Verhältnis beim Ziehen konstant. Ausnahme: Wenn Sie die Alt-Taste gedrückt halten, verändern sich Höhe und Breite sprunghaft in ganzzahligen Vielfachen der Ursprungsgrößen.

  • Färben Sie Pfeilspitzen bunt!
    Die Enden von Linien können mit Pfeilspitzen, Kreisen, Quadraten etc. verziert werden. Leider werden diese Verzierungen nicht mit eingefärbt, wenn man die Linie einfärbt. Für dieses Problem gibt es zwei Lösungen: - Kontur in Pfad umwandeln, anschließend einfärben - Erweiterungen → Pfad modifizieren → Färbe Markierungen wie Striche

  • Erzeugen Sie (viele) Duplikate eines Objekts mit der Leertaste!
    Normalerweise erzeugt man ein Duplikat des ausgewählten Objekts mit dem Menü oder der Tastenkombination [Strg-D] und verschiebt es dann an einen neuen Ort.
    Man kann aber auch gleich das Objekt mit der Maus fassen und beim Verschieben die Leertaste (mehrfach) drücken! Dieser Trick funktioniert ebenso beim Rotieren und Skalieren von Objekten.

Objekte ordnen

  • Richten Sie Objekte zueinander oder gegenüber der Seite aus!
    Geben Sie sich keine Mühe, mehrere Objekte nach Augenmaß horizontal oder vertikal zueinander auszurichten - das kann InkScape wesentlich besser.
    Man kann zwischen mehreren Möglichkeiten wählen, wer an wem ausgerichtet ist, ich bevorzuge relativ zu ›Zuletzt gewählt‹. Dazu wähle ich alle auszurichtenden Objekte aus (s.o.) und erweitere die Auswahl mit Umschalt-Klick um das Objekt, an dem die anderen ausgerichtet werden sollen. Dann bleibt nur noch der Klick auf das entsprechende Icon im Ausricht-Fenster, der festlegt, wie ausgerichtet wird.

  • Verteilen Sie Objekte gleichmäßig!
    Machen Sie sich auch nicht die Mühe, zwischen mehreren Objekten nach Augenmaß gleimäßige Abstände einzufügen - auch das kann InkScape wesentlich besser.
    Man kann zwischen mehreren Möglichkeiten wählen, wie die Abstände festgelegt werden sollen.

  • Benutzen Sie Hilfslinien!
    Hilfslinien lassen sich mit der Maus aus den beiden Linealen auf die Arbeitsfläche ziehen (ggf. müssen die Lineale mit [Strg-R] erst eingeschaltet werden). Je nachdem, wo in einem Lineal man diese Aktion startet, entsteht eine horizontale/waagerechte Hilfslinie oder eine diagonale. Ein Doppelklick auf eine Hilfslinie öffnet ein Fenster, in dem man ihre Eigenschaften und Lage genau festlegen kann.
    Ab der Version 0.92 kann man die Farben einzelner Hilfslinien separat festlegen, ihnen eine Bezeichnung zuweisen und sie vor versehentlichem Verschieben schützen. Die Eigenschaft ›gesperrt‹ geht beim Speichern leider verloren.

  • Erhöhen Sie die Genauigkeit beim Einrasten an Hilfslinien und Raster!
    Jedes Objekt bzw. jede Gruppe von Objekten ist von einem gestricheltem Rechteck umgeben, wenn es/sie ausgewählt wurde. Diese Umrandungsbox ist normalerweise immer etwas zu groß, denn sie umfasst das Objekt in seiner Gesamtheit, d.h. mit den gesamten (u.U. dicken!) Linien.
    Unter → DateiIncScape-EinstellungenWerkzeuge lässt sich diese Umrandungsbox von visuell (default) auf geometrisch umstellen. Dann umgibt sie gleichsam ein Objekt mit Liniendicke 0. Für Puzzles und ähnliche Dinge ist diese Einstellung zu bevorzugen. Falls die gestrichelte Linie beim Arbeiten stört, kann ihre Anzeige (Pro-Objekt-Auswahl) abgeschaltet werden.

Objekte organisieren

  • Gruppieren Sie Objekte!
    Mehrere ausgewählte Elemente lassen sich zu einer ›Gruppe‹ zusammenfassen ([Strg-G] oder Objekt → gruppieren). Sie können dann nicht mehr zufällig gegeneinander verschoben werden.

  • Richten Sie gruppierte Elemente aus!
    Auch bereits gruppierte Elemente lassen sich zueinander ausrichten, wenn man das erste Element mit [Strg-Klick] und alle anderen mit [Umschalt-Strg-Klick] zusätzlich anwählt. Bei vielen Elementen ist es günstiger, die Gruppe zu ›betreten‹ (s. nächster Tipp).

  • Fügen Sie einer Gruppe neue Elemente hinzu oder lösen Sie Elemente aus einer Gruppe heraus!
    Der normale Weg zum Hinzufügen wäre, die Gruppe aufzulösen, das neue Element zusätzlich auszuwählen und danach alles wieder zu gruppieren. Seit der Version 0.92 geht das aber wesentlich eleganter, denn man kann inzwischen innerhalb von Gruppen arbeiten:
    Im konkreten Fall klickt man das neue Element, das durchaus selbst eine Gruppe sein kann, an und schneidet es aus. Dann doppelklickt man die Zielgruppe (und ›betritt‹ sie damit) und fügt das zuvor ausgeschnittene Element wieder ein (egal ob am gleichen Platz oder am Maus-Zeiger). Da man während des Einfügens ›innerhalb der Gruppe war‹, ist das eingefügte Element jetzt auch Teil dieser Gruppe. Nach einem Doppelklick auf eine freie Stelle am Bildschirm hat man die Gruppe wieder ›verlassen‹.
    Auf diese Weise kann man sogar Gruppen innerhalb von anderen Gruppen betreten und auf diese Weise ein ganzes Geflecht von geschachtelten Gruppen umstrukturieren. Durch einen Doppelklick auf eine Gruppe steigt man gleichsam eine Ebene tiefer, durch den Doppelklick auf die frei Fläche oder die Auswahl eines anderen Elements geht man gleichsam eine Ebene zurück.
    Auch der umgekehrte Vorgang ist möglich und man kann ausgewählte Elemente aus einer Gruppe herauslösen. Dazu wählt man wie im vorherigen Tipp gezeigt die Elemente aus und löst sie über das Kontextmenü (rechte Maustaste) aus der Gruppe. Genau genommen werden die ›herausgelösten‹ Elemente in der Gruppenhierarchie eine Ebene nach oben transportiert.
    Anstelle von Doppelklick kann man auch die Tastenkombination [Strg-Eingabetaste] oder das Kontextmenü zum Betreten einer Gruppe wählen (rechte Maustaste auf die Gruppe und dann → Gruppe xyz betreten).

  • Benutzen Sie Ebenen!
    Vor allem bei komplexere Zeichnungen bietet es sich an, diese in Ebenen zu organisieren. Die Ebenen kann man sich wie Folien vorstellen, die übereinander liegen und Teile der Zeichnung enthalten.
    Über den Menüpunkt → Ebene → Ebenen... (oder mit [Umschalt-Strg-L]) schalten Sie den Ebenen-Manager ein. Dieser ist eigentlich selbsterklärend, denn die Icons sprechen für sich:
    - man kann jede Ebene unsichtbar machen (Auge zu)
    - man kann Ebenen sperren (Schloss zu) und
    - man kann Ebenen auswählen (die Ebene im Manager einfach anklicken).
    Mit der letzten Option muss man sich erst anfreunden, denn wenn man einfach ein neues Objekt erzeugt, landet dieses nur dann auf der gewünschten Ebene, wenn diese sichtbar, unverschlossen und ausgewählt ist. Wenn man mit Ebenen anfängt, vergisst man schnell die letzte Option und erzeugt die Objekte dann leicht auf den falschen Ebenen.
    Bei einfachen Zeichnungen macht das nichts, aber bei animierten Präsentationen kommt es sehr genau darauf an, was auf welcher Ebene liegt.
    Man kann die vertikale Anordnung der Ebenen leicht verschieben und Ebenen mitsamt allen Objekten transparent machen.

  • Benutzen Sie den Objektmanager!
    Der Objektmanager ist eine konsequente Erweiterung des Ebenenmanagers. Bei einem leeren Dokument sehen beide weitgehend gleich aus. Das ändert sich allerdings sofort, wenn man Objekte auf dem Blatt erzeugt, denn die tauchen unter ihrem von InkScape automatisch erzeugten Namen im Objektmanager auf. Die automatisch vergebenen Namen können mittels Doppelklick in ›sprechende‹ Namen umgewandelt werden.
    Wenn Sie einen der Namen im Objekt-Manager anklicken, ist das entsprechende Objekt ›ausgewählt‹. Die Auswahl kann wie im Windows-Dateimanager erweitert werden, indem man mit gedrückter Strg- oder Umschalt-Taste weitere Namen anklickt.
    Ausgewählte Objekte können verborgen oder gesperrt werden. Wenn das Andockfenster des Objektmanagers den Focus hat, kann man mit Strg-F gezielt nach Objekten suchen.

  • Öffnen Sie mehrere Instanzen des gleichen Arbeitsblatts!
    Sie können das gleiche Dokument mehrfach öffnen, indem Sie unter → Ansicht die Option → Fenster duplizieren wählen. InkScape öffnet dann in einem neuen Fenster (oder auf einem zweiten Bildschirm) eine weitere Instanz des Dokuments, in der Sie gleichsam als zweiter (dritter …) Benutzer in verschiedenen Fenstern an derselben Datei arbeiten können.
    Änderungen in einem Fenster wirken sich augenblicklich auf alle anderen Instanzen aus und werden auch dort angezeigt. Mit [Strg-Tab] schalten Sie zur nächsten Instanz, mit [Umschalt-Strg-Tab] schalten Sie zurück zur zuletzt aktivierten.
    Auf diese Weise können Sie sehr leicht den optischen Gesamteindruck einer Datei bei Detailveränderungen kontrollieren, ohne jedesmal den Zoomfaktor neu einstellen zu müssen:
    Öffnen Sie ein neues Fenster und stellen dort den Zoomfaktor auf einen sehr großen Wert. Nehmen Sie jetzt hier Änderungen vor, werden diese sofort auch im anderen Fenster angezeigt. Die gleichzeitige Bearbeitung der beiden Seiten einer Lernscheibe wird zum Kinderspiel, wenn man jede Seite für sich in einem Fenster anzeigen lässt. Sogar die gegenläufige Rotation der beiden Hälften übernimmt InkScape.
    Nicht angezeigt werden in den zusätzlichen Instanzen, welche Objekte gerade aktiv sind bzw. bearbeitet werden.

  • Vergrößern Sie Ihre Arbeitsfläche!
    Je mehr man mit InkScape arbeit, desto mehr Dialogfenster sammeln sich auf dem Bildschirm und verdecken dann natürlich nach und nach immer mehr Teile der Zeichnung. Bevor Sie jetzt über den Kauf eines zweiten Bildschirms nachdenken, versuchen Sie mal die Taste [F12].
    Wie alle Windows-Programme hat auch InkScape horizontale und vertikale Scrollbars, mit dernen Hilfe man den Arbeitsbereich am Bildschirm verschieben kann.
    Da dieses Verschieben bei InScape auch mit dem Mausrad perfekt funktioniert, kann man die Scrollbars getrost mit [Strg-B] abschalten. Das Scrollrad verschiebt den Arbeitsbereich vertikal, bei gedrückter Umschalt-Taste horizontal und verändert den Zoomfaktor bei gedrückter Strg-Taste.
    Auch ohne Maus lässt sich der Arbeitsbereich verschieben. Bei gedrückter Strg-Taste wird beim Drücken der Pfeiltasten nicht das ausgewählte Grafikelement verschoben sondern das Fenster, durch das man auf den Arbeitsbereich blickt. Den Zoomfaktor verändern auch die Tasten [+] und [-].

  • Nutzen Sie das Mausrad als dritte Maustaste!
    Wenn Sie das Mausrad nur drücken und dabei nicht rollen, können Sie durch Bewegen der Maus den angezeigten Bildschirmausschnitt verschieben. ›Klicken‹ mit dem Mausrad zoomt näher an das angeklickte Objekt heran, gleichzeitiges Drücken der Umschalttaste zoomt heraus.

Textobjekte

  • Feinjustieren Sie die vertikale Position von Text!
    Mengentext ist bei InkScape zurzeit immer vertikal oben ausgerichtet. Wenn man an den richtigen Schräubchen dreht, kann man dieses Manko aber beliebig fein ausgleichen: Fügen Sie vor Ihren Text so viele Leerzeilen ein, dass er bis an die gewünschte vertikale Position rutscht! Will das nicht genau genug gelingen, markieren Sie eine oder mehrere der vorangestellten Leerzeilen und ändern Sie für diese Zeilen den Zeilenabstand.

  • Feinjustieren Sie die Position von jedem einzelnen Buchstaben!
    Einfachen Text (nicht Mengentext) können Sie geradezu beliebig manipulieren:

    • Ändern Sie mit [Alt >] (größer) oder [Alt <] (kleiner) den Abstand aller Buchstaben gleichzeitig.
    • Ändern Sie mit [Alt →] bzw. [Alt ←] den Abstand des Zeichens rechts vom Cursor (und aller folgenden).
    • Ändern Sie mit [Alt ↑] bzw. [Alt ↓] die vertikale Position des Zeichens rechts vom Cursor (und aller folgenden).
    • Rotieren Sie mit [Alt - Alt-Gr - 8] bzw. [Alt - Alt-Gr - 9] (nur) das Zeichen rechts vom Cursor.

    Wenn Sie mit dem Textcursor mehrere Zeichen markieren, wirken sich die vorgenannten Tastenkombinationen auf die markierten Zeichen aus.

  • Benutzen und verändern Sie Symbole!
    Mit [Umschalt-Strg-Y] oder über Objekt → Symbole kann man sich Symbol-Bibliotheken anzeigen lassen und Symbole auf die Arbeitsfläche ziehen. Leider lassen sich die Symbole danach nicht verändern - sie sind Klone! Mit [Umschalt-Alt-D] trennt man die Klonverbindung auf und schon geht’s doch!

Dateimanagement

  • Speichern Sie Ihre Vorlagen in komprimierter Form ab!
    Wenn Sie auf → DateiSpeichern unter klicken, listet das Programm im Dropdown-Fenster Dateityp eine Reihe von Formaten auf, in denen Sie Ihre Arbeit speichern können.
    Voreingestellt ist das SVG-Format. Die erzeugten Dateien sind allerdings ausgesprochen groß. Man kann aber auch im Format SVGZ (komprimiertes InkScap SVG) abspeichern, was in der Regel Speicherplatzersparnis von mehr als 90% pro Datei bewirkt.
    Die komprimierten Dateien lassen sich nicht in jedem Browser direkt anzeigen, verhalten sich ansonsten aber genau so wie die nicht komprimierten.

  • Erzeugen Sie Ihre eigenen Templates (Vorlagen)! Wenn Sie auf → DateiNeu aus Vorlage klicken, listet das Programm eine Reihe von Vorlagen auf, mit denen Sie starten können. Diese Vorlagen - ganz normale SVG-Dateien - liegen im Ordner \Share\Templates unterhalb des Ordners, in dem Sie InkScape installiert haben.
    Speichern Sie eine neue Vorlage einfach im SVG-Format in diesem Ordner ab und nach dem nächsten Neustart von InkScape erscheint sie beim Anlegen einer neuen Datei in der Auswahlliste.
    Sie können die neuen Vorlagen alternativ auch im Ordner \Dokumente und Einstellungen\%User%Anwendungsdaten\inkscape\templates ablegen, dann werden Ihre Vorlagen vorrangig angezeigt.
    Für Ihre Vorlage können Sie u.a. die benutzten Maßeinheiten festlegen, Hilfslinien bzw. Raster vorgeben und durchaus auch bereits Objekte einbauen. Wenn Sie eine der Schnippel-Puzzle-Vorlagen in diesen Ordner kopieren, können Sie gleich mit einem fertigen Puzzle starten.

  • Erzeugen Sie kleine PDF-Druckvorlagen (ohne Qualitätsverlust)!
    Schalten Sie im Ebenen-Manager alle Ebenen auf ›sichtbar‹, die gedruckt werden sollen und speichern Sie die Datei. Anschließend wählen Sie unter → Dateispeichern unter das ›Portable Document Format (.pdf)‹ und schalten Sie die Option ›Schriftarten einbetten‹ ein!
    Das Ergebnis sind sehr kleine PDF-Dateien, in denen Schriften und Linien als Vektoren gespeichert sind.

Sonstiges

  • Erzeugen Sie Vorlagen für »Malen nach Zahlen«!
    Normalerweise eine Sisyphosarbeit, mit InkScape ein Kinderspiel! Wählen Sie einfach eine geeignete Vorlage aus dem Pool für die Ausmalaufgaben, reduzieren Sie ggf. die Anzahl der Knoten [Strg-L] und nummerieren Sie die Knoten (Erweiterungen, Pfad visualisieren). Manchmal ist es ganz sinnvoll, vor dem letzten Schritt alle Pfadsegmente in Linien umzuwandeln, damit man einen Eindruck von der fertigen Lösungsfigur erhält. Die Lösungsfigur sollte vor dem Erzeugen der Zahlen vielleicht auf eine andere Ebene kopiert werden, Einfügen mit [Strg-Alt-V], damit die Knoten der Lösungsfigur mit den erzeugten Zahlenpunkten kongruent sind. Als letzter Schritt müssen einige der erzeugten Zahlen wahrscheinlich noch leicht verschoben werden, da sie sich sonst u.U. gegenseitig oder die Punkte überdecken. Da die Zahlen mit den Punkten gruppiert sind, muss man sie mit [Strg-Klick] anklicken.

  • Behandeln Sie ausgewählte Knoten wie eine Gruppe
    Sie können mehrere Knoten eines Pfades auswählen und diese gemeinsam verschieben oder löschen. Sie können aber auch die Schaltfläche ›Zeige Anfasser für gewählte Knoten‹ aktivieren!
    Dann verhalten sich die ausgewählten Knoten und die Liniensegmente dazwischen wie ein einzelnes Objekt bzw. wie eine ausgewählte Gruppe. Es erscheinen die acht üblichen Anfasser und Sie können die ›Gruppe‹ vergrößern, verkleinern, verbreitern, scheren, drehen etc. Sogar der Drehpunkt für dieses Semiobjekt kann frei verschoben werden. (Falls Sie nur zwei Knoten ausgewählt haben, erscheinen alle acht Anfasser ggf. erst, nachdem Sie das Semiobjekt gedreht haben.)
    Die Möglichkeiten der Pfadbearbeitung werden dadurch erheblich erweitert.

  • Erweitern(!) Sie InkScape
    InkScape kann über eine Python-Schnittstelle um neue Programmfunktionen (Extensions) erweitert werden.

  • Nutzen Sie die »Kommandozeile«!
    InkScape kennt unglaublich viele Kommandozeilen-Parameter, mit deren Hilfe sich das Programm durch den Aufruf über eine CMD-Datei in vielfältiger Weise steuern lässt. In der Abteilung Interaktive Arbeitsblätter mit InkScape finden Sie einige Beispiele.